Lottenhof

Wie geht es weiter?

Der Projektaufruf vom 21. Januar 2020 zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus Bundesministeriums des Innern und Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BMI/BBSR) wird nun offiziell geprüft. Den aktuellen Bearbeitungsstand möchten wir euch hiermit gerne vorstellen:

Der Vertragsentwurf im September 2017 zur Nutzung des Lottenhofes wurde gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) aufgestellt und jährlich erneuert. Das abgestimmte Raumkonzept mit dem Stadtteilnetzwerk Potsdam-West e.V. steht für den Westflügel des Gebäudes. Ebenso soll es Platz für Aufgaben im Ostflügel für Teile der LHP geben. Die Nutzung des Saals orientiert sich an entsprechenden Raumbedarf Empfehlungen ähnlicher Einrichtungen, wie u.a. den Treffpunkt Freizeit und dem freiLand Kulturzentrum. Die Grundfläche des Entwurfes beträgt 1.110,00 qm. 

Gemeinsam mit Akteur*innen des Nachbarschaftsgartens sowie weiteren Aktiven des Lottenhofes, wurde das Nutzungskonzept für die Außenräume abgestimmt. Entsprechende Baukosten für notwendige Sofortmaßnahmen zur Sanierung der Pylone sind  durch Angebote und Leistungsverzeichnisse für Abbruch, Schadstoffsanierung, Gerüst, Korrosionsschutz und Schlosser- Stahlbauarbeiten eingeholt worden. Durch ein Beteiligungsverfahren zur Namensgebung von der “Scholle 34” zum “Lottenhof”, wird der Bezug zum Schloss Charlottenhof hergestellt. Auch das grafische Erscheinungsbild wurde erneuert, indem der baukulturelle Aspekt als Teil des Logos verwendet wird.

Wie sehen die nächsten Schritte aus?

1. Januar/März: Sichtung und Vorprüfung der Förderanträge

2. April: Tagung unabhängiger Expertenjury

3. Ende April/Anfang Mai Bekanntgabe der ausgewählten Projekte und Erstellung eines Zuwendungsantrages, welches durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) mit Ortsbegehung geprüft wird. Weitere Zustimmungen der Stadtverordnetenversammlung (SVV) über eine Kofinanzierung, Vertragsvereinbarungen mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) sowie über das Betriebs- und Trägerauswahlverfahren.

Umsetzung in Zahlen (geschätzt): 

2020: Vorbereitung Baugenehmigung 

2021: Vergabe der Bauleistungen

Ende 2021: Baubeginn (Bei Förderung)

2022-23: Baudurchführung und Fertigstellung

Während der “Umbauphasen” kann der Nachbarschaftsgarten voraussichtlich uneingeschränkt, die sonstigen Außenräume eventuell etwas eingeschränkt und nach Abstimmung genutzt werden. Weitere Partizipationsmöglichkeiten können im Anschluss mit den zukünftigen Bauherr*innen zu vereinbart werden. Ihr habt Fragen dazu? Dann ruft uns kontaktiert uns gerne!

Der Animationsfilm zur Erläuterung der Geschichte und Aktivitäten des Ortes wurde in 02:35 Minuten festgehalten und kann gerne unter  folgendem Link abgerufen werden:

Die letzten sommerlichen Impressionen vom Lottenhof

Wir verabschieden den Sommer auf dem Lottenhof und gehen in unsere verdiente Winterpause 2019 – Ab und zu wird es aber auf dem Platz munter und wir werkeln hier und da, singen beim lebendigen Adventskalender oder wärmen und an einem heißen Getränk beim Vegetiv auf.

Nachbarschaftsgarten und anderen Orten sowie interessante Artikel findet ihr auf unserer Seite Pressestimmen. 


Die Scholle34 heißt jetzt Lottenhof.

Vereinsmitglieder und Engagierte im Nachbarschaftsgarten haben es entschieden. Um nicht immer wieder mit der anderen Scholle- dem Atelierhaus Scholle 51 verwechselt zu werden, wurde ein neuer Name gesucht. Vor Lotte34 und Charlottengarten hat sich dann der LOTTENHOF durchgesetzt. Wir hoffen, er findet auch bald in den Sprachgebrauch der Nachbarschaft.

monströös, 2019

Noch ist der  Lottenhof nur unser Nachbarschaftsgarten, in dem sich viele Menschen begegnen. Hier sind fleißige Anwohner*innen am Werkeln, Gestalten, Pflanzen, Säen, Ernten, Reparieren… und doch gibt es jede Menge Menschen aller Generationen, die den Ort einfach genießen. Am Imbisswagen vegetiv bekommt man Kaffeespezialitäten, köstliche Kuchen, vegane und vegetarische Speisen.

monströös und Su Schnorbusch Architekten, 2019

Doch bald soll hier auch das Nachbarschaftshaus von Potsdam- West stehen. Für das ruinöse Gebäude einer ehemaligen Großgaststätte am Rande des Parks Sanssouci wird seit fünf Jahren an einem Konzept gearbeitet, um es sanieren zu können. Dafür brauchen wir Mittel von der Stadt und Unterstützung von anderer Seite.

Schaut mal hier 

monströös, 2019

Wir sind nominiert für den Deutschen Nachbarschaftspreis der nebenan.de Stiftung. Hier könnt Ihr für uns abstimmen: 

Und auch hier sind wir beim Wettbewerb der ProPotsdam und der Stadtwerke dabei und freuen uns über Eure Stimmen, damit wir bald die Wasserversorgung im Garten über Brunnen lösen können.

Gebt uns Eure Stimmen hier:  DANKE!


Helfende Hände gesucht!

Viele Hände – Schnelles Ende

Am 16. März sollen die letzten Arbeiten an der neuen Wasserversorgung erledigt werden und auch das WC-Haus ist noch nicht ganz fertig für den Start in die neue Saison. Die Frühaufsteher erwarten wir ab 9.30 Uhr und alle anderen später.

An diesem Tag wird der Graben für die neuen Leitungen zur Wasser- und Stromversorgung zugeschüttet. Komm und nimm mit uns die Schippe in die Hand!

Außerdem brauchen wir nach dem Motto: Vier Mann, vier Ecken, Hilfe beim provisorischen Abdichten des Daches des Toilettenhauses mit einer Plane. Im Haus muss noch das Gerätelager den letzten Schliff bekommen. Dort heißt es: lockeren Putz abschlagen, Fliesen reinigen, Wand streichen und Gerätehalter anbauen. Wer mit dem Hammer, dem Putzeimer oder der Bohrmaschine umgehen kann, ist gern gesehen.


Noch wäre es den Tomaten und Kürbissen zu kalt in ihrem Beet. Trotzdem belebt sich das gesamte Gelände der Scholle 34, denn die Vorbereitungen für alle Aktivitäten und Veranstaltungen im Nachbarschaftsgarten haben schon begonnen.

Alle im Nachbarschaftsgarten Aktive sind herzlich zu den Plenumssitzungen eingeladen, um sich mit ihren Ideen an der weiteren Entwicklung des Geländes zu beteiligen.

Wir treffen uns am letzten Montag jedes Monats in der Trattoria auf dem Gelände der Scholle 34 ab 19.00 Uhr.

Kommt vorbei und helft mit, diesen tollen Platz in unserem Kiez zu gestalten.


Wir machen Winterpause!

Jetzt in der kalten Jahreszeit, wo Blumen, Tomaten & Co nicht gedeihen, legen wir eine kleine Pause ein.

Aber trotzdem sind Veränderungen sichtbar, denn Winterschlaf halten wir nicht!

Es wird an Wasser- und Stromleitungen gearbeitet und das Toilettenhäuschen aufgehübscht, damit im Frühjahr alles einsatzbereit ist und noch besser funktioniert als im letzten Jahr.


Wir wollen mit Euch, liebe Nachbar*innen, einen gemeinsamen Begegnungsort bauen.

Tanzen, Essen, lernen, gesund bleiben, kreativ sein und noch viel mehr!
Das alles ist bereits möglich und am Werden auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Str. 34. Das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West e.V. ist der Träger für die Entwicklung des alten Charlottenhof/Charly/Trattoria zum Nachbarschaftshaus für Potsdam-West.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin Brandenburg als Eigentümerin des Grundstücks unterstützt die Idee und auch aus der Potsdamer Politik haben wir wohlwollende Rückmeldungen bekommen. Seit 2015 wird die Konzeptentwicklung von der Landeshauptstadt finanziell unterstützt.

Mit Eurer Hilfe verwirklichen wir unsere Vision eines lebhaften, bunten Ortes mitten im Kiez!
Im Jahr 2016 wurde der Ort zum Nachbarschaftsgarten. Hier wurden Obstbäume gepflanzt und Tomaten angebaut. Es gab Musik, Tango, nächtliches Theater und die Kinonächte.

Wir freuen uns auf Mitstreiter*Innen im Nachbarschaftsgarten und bei der weiteren Konzeptentwicklung.

Ihr könnt uns jederzeit mit guten Ideen, Ratschlägen und Fragen anschreiben: info@scholle34.de


An der Ecke Geschwister-Scholl-Straße/Kastanienallee liegt ein wunderbar verwunschenes Gelände im Dornröschenschlaf. Eine Gruppe von visionären Menschen hat sich zusammengefunden, um diesen Ort wiederzubeleben und neu aufzubauen. Es soll ein offener Begegnungsort geschaffen werden – mit, für und durch die Gemeinschaft im Kiez. Hier kann jeder mitmachen und die Räumlichkeiten und Freiflächen für gemeinsame Ideen, Aktionen, Projekte, Arbeit, Entspannung und vor allem für nachbarschaftliche Begegnungen nutzen. Alle, die sich einbringen wollen sind herzlich eingeladen sich dieser Initiative anzuschließen und dazu beizutragen ein vielfältiges soziales und kulturelles Angebot für den Kiez zu gestalten.

Mach mit!


Viele Häuser unter einem Dach

Um die Vielfalt an möglichen Aktivitäten im Nachbarschaftshaus zu strukturieren und auch um unterschiedliche Raumtypen zu identifizieren, ist das Nachbarschaftshaus in verschiedene Teilhäuser gegliedert:
NetzwerkHaus, AußerHaus (der Gemeinschaftsgarten), BühnenHaus, WerkHaus, LernHaus, HelleHaus, StudioHaus, KaffeeHaus und ProjektHaus.

Diese Teilhäuser sind miteinander verbunden. Thematisch, inhaltlich und in der Verantwortlichkeit sind sie jedoch selbständig.

So könnte eine Gruppe internationaler Gäste (z.B. Tänzer und Musiker, die zum “Plattenspieler” angereist sind) in einem Proberaum üben, der tagsüber als HelleHaus, Raum für eine Mutter-Kind-Gruppe bietet. Essen werden die Gäste am Mittagstisch, der im GastroHaus von den Mitarbeitern des NetzwerkHauses organisiert wird. Diese räumliche Überschneidung und die unmittelbare Nachbarschaft zu anderen Gruppen und Angeboten unterstreicht den offenen Charakter des Nachbarschaftshauses.