Das Gebäude auf dem Lottenhof wird saniert

18.10.2021:

Endlich können wir es euch offiziell mitteilen: der Lottenhof wird saniert!

Gemeinsam haben die Landeshauptstadt Potsdam, die Stiftung preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie das Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. einen Antrag im Rahmen des Förderprogramms „Förderung von Investitionen in Nationale Projekte des Städtebaus“ beim Bundesministerium des Innern gestellt.

Der Antrag sieht vor, die architektonisch ebenso anspruchsvolle wie seltene Dachkonstruktion der ehemaligen Gaststätte zu erhalten und den Lottenhof als Nachbarschafts- und Begegnungszentrum zu entwickeln. Hierfür wurden fast 2 Mil. € bereitgestellt. Die Stadt steuert die geforderten 50%, also fast 1 Mil. € dazu für eine gemeinsame Fördersumme von knapp 3 Mil. €!

Unsere Freude ist riesig. Wir sind sehr froh, dass nach langer Zeit der Ungewissheit dieses architektonische Kleinod zu einem lebendigen Zentrum der Nachbarschaft erwachen wird. Wir warten nun noch auf die baufachliche Prüfung vom bund.

Geplant ist der Spatenstich Anfang 2023, ab dann ist Zeit bis Ende 2024, um die Sanierung fertigzustellen.

Sehr viele Menschen haben sich im Laufe der Jahre für diesen Ort eingesetzt, euch allen gilt ein ganz besonderer Dank. Ohne den kontinuierlichen Einsatz dieser vielen Nachbar:innen und der Aktivität vor Ort wäre dieser wunderbare Erfolg nicht möglich.

 

 

Danke

 

 

 


 

 

Archiv:

Mit der Fördersumme von 1,97 Mio € erhält die Landeshauptstadt Potsdam die Mittel in die Hand, um das Nachbarschaftshaus in Potsdam-West zu realisieren.
Das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West e.V. dankt allen Nachbar*innen für die unzähligen Stunden ehrenamtlichen Engagements, der Landeshauptstadt Potsdam für die Unterstützung der Stadtteilarbeit und nicht zuletzt der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, die seit vielen Jahren auf dem Gelände den Freiraum zur Verfügung stellt, um nachbarschaftliche Begegnung miteinander zu erproben und zu erleben.
Wir danken der Jury des Förderwettbewerbs „Nationale Projekte des Städtebaus“ und der Ministerin für Kultur und Wissenschaft Frau Dr. Manja Schüle für ihre Unterstützung. Dank Ihrer Entscheidung wird ein Unikat der Ostmoderne am Eingang zum Weltkulturerbe gerettet und kann zu einem lebendigen Begegnungsort der Zukunft entwickelt werden.
 

Der Animationsfilm zur Erläuterung der Geschichte und Aktivitäten des Ortes wurde in 02:35 Minuten festgehalten und kann gerne unter  folgendem Link abgerufen werden:

https://vimeo.com/354184705

 

 


Die Scholle34 heißt jetzt Lottenhof.

Vereinsmitglieder und Engagierte im Nachbarschaftsgarten haben es entschieden. Um nicht immer wieder mit der anderen Scholle- dem Atelierhaus Scholle 51 verwechselt zu werden, wurde ein neuer Name gesucht. Vor Lotte34 und Charlottengarten hat sich dann der LOTTENHOF durchgesetzt. Wir hoffen, er findet auch bald in den Sprachgebrauch der Nachbarschaft.

 

monströös, 2019

Noch ist der  Lottenhof nur unser Nachbarschaftsgarten, in dem sich viele Menschen begegnen. Hier sind fleißige Anwohner*innen am Werkeln, Gestalten, Pflanzen, Säen, Ernten, Reparieren… und doch gibt es jede Menge Menschen aller Generationen, die den Ort einfach genießen. Am Imbisswagen Bill’s Kitchen bekommt man Kaffeespezialitäten, köstliche Kuchen, vegane und vegetarische Speisen.

 


Noch wäre es den Tomaten und Kürbissen zu kalt in ihrem Beet. Trotzdem belebt sich das gesamte Gelände des Lottenhof, denn die Vorbereitungen für alle Aktivitäten und Veranstaltungen im Nachbarschaftsgarten haben schon begonnen.

Alle im Nachbarschaftsgarten Aktive sind herzlich zu den Plenumssitzungen eingeladen, um sich mit ihren Ideen an der weiteren Entwicklung des Geländes zu beteiligen.

Wir treffen uns am letzten Montag jedes Monats in der Trattoria auf dem Gelände der Scholle 34 ab 19.00 Uhr.

Kommt vorbei und helft mit, diesen tollen Platz in unserem Kiez zu gestalten.


Wir wollen mit Euch, liebe Nachbar*innen, einen gemeinsamen Begegnungsort bauen.

Tanzen, Essen, lernen, gesund bleiben, kreativ sein und noch viel mehr!
Das alles ist bereits möglich und am Werden auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Str. 34. Das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West e.V. ist der Träger für die Entwicklung des Charlottenhof zum Nachbarschaftshaus für Potsdam-West.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin Brandenburg als Eigentümerin des Grundstücks unterstützt die Idee und auch aus der Potsdamer Politik haben wir wohlwollende Rückmeldungen bekommen. Seit 2015 wird die Konzeptentwicklung von der Landeshauptstadt finanziell unterstützt.

 

Mit Eurer Hilfe verwirklichen wir unsere Vision eines lebhaften, bunten Ortes mitten im Kiez!
Im Jahr 2016 wurde der Ort zum Nachbarschaftsgarten. Hier wurden Obstbäume gepflanzt und Tomaten angebaut. Es gab Musik, Tango, nächtliches Theater und die Kinonächte.

Wir freuen uns auf Mitstreiter*Innen im Nachbarschaftsgarten und bei der weiteren Konzeptentwicklung.

info@stadtteilnetzwerk.de


An der Ecke Geschwister-Scholl-Straße/Kastanienallee liegt ein wunderbar verwunschenes Gelände im Dornröschenschlaf. Eine Gruppe von visionären Menschen hat sich zusammengefunden, um diesen Ort wiederzubeleben und neu aufzubauen. Es soll ein offener Begegnungsort geschaffen werden – mit, für und durch die Gemeinschaft im Kiez. Hier kann jeder mitmachen und die Räumlichkeiten und Freiflächen für gemeinsame Ideen, Aktionen, Projekte, Arbeit, Entspannung und vor allem für nachbarschaftliche Begegnungen nutzen. Alle, die sich einbringen wollen sind herzlich eingeladen sich dieser Initiative anzuschließen und dazu beizutragen ein vielfältiges soziales und kulturelles Angebot für den Kiez zu gestalten.

Mach mit!


Viele Häuser unter einem Dach

Um die Vielfalt an möglichen Aktivitäten im Nachbarschaftshaus zu strukturieren und auch um unterschiedliche Raumtypen zu identifizieren, ist das Nachbarschaftshaus in verschiedene Teilhäuser gegliedert:
NetzwerkHaus, AußerHaus (der Gemeinschaftsgarten), BühnenHaus, WerkHaus, LernHaus, HelleHaus, StudioHaus, KaffeeHaus und ProjektHaus.

Diese Teilhäuser sind miteinander verbunden. Thematisch, inhaltlich und in der Verantwortlichkeit sind sie jedoch selbständig.

So könnte eine Gruppe internationaler Gäste (z.B. Tänzer und Musiker, die zum “Plattenspieler” angereist sind) in einem Proberaum üben, der tagsüber als HelleHaus, Raum für eine Mutter-Kind-Gruppe bietet. Essen werden die Gäste am Mittagstisch, der im GastroHaus von den Mitarbeitern des NetzwerkHauses organisiert wird. Diese räumliche Überschneidung und die unmittelbare Nachbarschaft zu anderen Gruppen und Angeboten unterstreicht den offenen Charakter des Nachbarschaftshauses.

 


BillBi