Der Junge muss an die frische Luft

Am Freitag, den 30.8., darf ab 20 Uhr gelacht und auch mit der Hauptfigur gelitten werden. Mit dem Film „Der Junge muss an die frische Luft“ zeigt das ehrenamtliche Filmteam im Nachbarschaftsgarten einen Kassenschlager.

Ruhrpott 1972. Der pummelige, 9-jährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Dort beobachtet und belauscht er die Klatsch- und Tratschgeschichten der Kunden und spielt sie später seiner Oma komödiantisch parodierend vor. Auch seine Familie bringt er mit seinen Parodien auf Menschen aus dem Umfeld oder Prominenten aus dem Fernsehen zum Lachen. Sein Vater ist Schreiner und häufig länger auf Montage, und dann lasten Hausarbeit und Erziehung von Hans-Peter und seinem großen Bruder Matthes auf seiner Mutter Margret, die sich oft überfordert und einsam fühlt. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren. In dieser bedrückenden Situation beschließt sein Opa – in Anspielung auf den Filmtitel – mit Hans-Peter zu verreisen. Beide verleben zusammen zwei unbeschwerte Wochen in den Bergen. Der Zustand der Mutter hat sich währenddessen weiter verschlechtert, einen Klinikaufenthalt lehnt sie jedoch ab. Die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands, Hape Kerkeling.